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A Sauerampfer - Supp'n *
Man nimmt zwei Hände voll abgepflückten Sauerampfer, eben so viel Portulak, wäscht es rein und drücket das Wasser wieder gut davon aus, gibt es in einen Tiegel mit einem Stückchen Butter und läßt es darin weich dünsten.
Sodann gibt man zwei Löffel voll Mehl darein, verrührt es gut und gibt so viel gute Fleischsuppe darauf, als man für zwölf Personen bedarf, und läßt es zusammen gut aufkochen.
Vor dem Anrichten rührt man diese Suppe mit acht Eierdottern ab und richtet es über gebackene Semmelschnitzeln an.
In diese Suppe sollte eine weich gekochte Henne oder eine fette Kalbsbrust, in kleine Stückchen geschnitten, gegeben werden.
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Des is do wos scheens gwesn, wia ma no Kinda gwen san: In da Fruah z'fuß in' Schui und noch da Schui wieda z'fuß üba de Wiesna und de Woidranda endlang hoam.
B'sonders schee war's im Fruhjohr, wann oi's zum blühn und austrei'm o'gfangt hod: D'Taubnessl, Woid-Sauerklee, Sauerampfer und da Guguruz (Des war mia da olla lieba), ois homa probiert, gess'n oder des mehra auszuzlt. Mia hom uns hoid denkt, wans die Biena nix duat, dann schod's a' uns nix. Und guad wars.
Ma kunt leicht von Kindernahrung red'n. Heid woaß i, das des Überrreste aus dera Zeit san, wo se da Mensch no vom sammeln (von Beeren, Kräutern, Wildgemüse) ernährt hod.
In da schlecht'n Zeit hams d'Leid dann wieda g'sucht: Brennessl für a Brennessl-Spinod, Löwenzahn für a Solod, Perlack für a guade Supp'n, ...
Und heid hod mas wieda g'fundn. - Wo? In Spezialitäten-Lokalen!
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Viel Spaß beim Kochen, gutes Gelingen und einen gesunden Appetit
wünscht Euch
Euer Aal - Fred
* Dieses Rezept ist Geheimrezept-verdächtig!
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